Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen fördert Berufseinstieg von jungen Erwachsenen als Fachkraft für die Lagerlogistik
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Quelle: Senatspressestelle Bremen

Seit dem 1. September 2018 dieses Jahres kommen morgens von Montag bis Freitag 16 junge Erwachsene in die Überseestadt, um beim maritimen competenzcentrum (ma-co) ihr erstes Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik (FaLog) zu absolvieren. Allen gemeinsam ist, dass sie bisher erfolglos nach einem Ausbildungsplatz in diesem Beruf gesucht haben. Durch das Projekt „Fit als FaLog“ bekommen sie die Chance, einen Berufsabschluss als Fachkraft für Lagerlogistik zu erlangen. Sie haben dadurch sehr gute berufliche Perspektiven.

Senator Martin Günthner ist erfreut über das neue Angebot für junge Erwachsene: „Die Logistikbranche ist ein wichtiges Standbein der Bremer Wirtschaft. Mit dem Projekt „Fit als Fachkraft Lagerlogistik“ können wir nicht nur jungen Menschen eine sichere Zukunftsperspektive bieten, sondern auch der großen Nachfrage an Fachkräften in der Branche nachkommen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen finanziert das Projekt „Fit als FaLog“ aus Landesmitteln im Rahmen der Ausbildungsgarantie. Die Ausbildungsgarantie hat zum Ziel, jungen Erwachsenen, die bisher erfolglos nach einem Ausbildungsplatz gesucht haben, einen Ausbildungsplatz oder eine darauf hinführende Maßnahme anzubieten. Dafür stehen im Land Bremen Mittel in Höhe von insgesamt 28 Millionen Euro, verteilt auf die Jahre 2014 bis 2020 zur Verfügung.

„Fit als FaLog“ wurde vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen ins Leben gerufen, um Berufseinsteigerinnen und -einsteigern, die bisher keinen dualen Ausbildungsplatz in der Logistikbranche gefunden haben, eine Chance zu bieten. Das Projekt ist so konzipiert, dass die Teilnehmenden ihr erstes Ausbildungsjahr bei ma-co, einem erfahrenen Logistikdienstleister, absolvieren und parallel, wie alle anderen Auszubildenden, den Berufsschulunterricht besuchen. Durch verschiedene Praktika in kooperierenden Logistikunternehmen knüpfen sie Kontakte zu Ausbildungsbetrieben und haben im Anschluss an das erste Ausbildungsjahr die Chance, dort ihre Ausbildung fortzusetzen.

Für die kooperierenden Logistikunternehmen bietet das Projekt eine gute Möglichkeit, dem auf sie zukommenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die zukünftigen Auszubildenden in einem vorgeschalteten Praktikum kennenzulernen.